Schwangau 2009

Reiseziele (Fotos in einer Popup-Galerie und einige Preise nach dem Text )

Schwangau:
Schwangau ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu. Sie liegt im Allgäu im Süden Bayerns an der Romantischen Straße, die im 4 Kilometer entfernten Füssen endet.

Füssen: Durch die Stadt fließt der Lech. Der Donauzufluss passiert zunächst am südlichen Stadtrand nahe der Grenze zu Tirol den Lechfall, fließt dann durch das Stadtgebiet und weiter zum nordöstlich gelegenen Forggensee. Ebenfalls im Gebiet der Stadt liegen Hopfensee, Weißensee, Alatsee, Eschacher Weiher und Wiedemannweiher. Am Faulenbach, der den Alatsee zum Lech hin entwässert, liegen Obersee und Mittersee. Mit 808 Metern ü. NN ist Füssen die höchstgelegene Stadt Bayerns.

Die Burg Falkenstein ist eine hochmittelalterliche Burgruine bei Pfronten im Landkreis Ostallgäu im Südwesten von Bayern, direkt an der Grenze zu Tirol (Österreich). Die Burg Falkenstein ist die höchstgelegene Burgruine Deutschlands.
Die Ruine liegt auf dem Falkenstein (Manzenberg) (1.277 m) bei Pfronten im Allgäu.
Die kleine Burganlage wird wegen ihrer exponierten und außergewöhnlichen Lage von der modernen Burgenforschung als Macht- und Herrschaftssymbol, als Drohgebärde gegenüber dem Herzogtum Bayern gedeutet. Als Wehrbau und Verwaltungssitz war sie nur bedingt geeignet, weshalb der Amtssitz auch 1582 ins Tal verlegt wurde.
Eigentlich hat man Aussicht auf das unterhalb liegende Vilstal und die Gipfel der Tannheimer Gruppe (wenn nicht gerade Nebel ist!).

Das Schloss Hohenschwangau liegt direkt gegenüber von Schloss Neuschwanstein im Ortsteil Hohenschwangau der Gemeinde Schwangau bei Füssen in Bayern.
Erstmals wurde das Schloss im 12. Jahrhundert als Burg Schwanstein erwähnt, als Sitz der Edlen vom Schwangau. In den folgenden Jahrhunderten wechselten die Besitzer, die Burg verfiel, wurde neu aufgebaut und wieder zerstört.
Im Jahr 1832 erwarb König Maximilian II. (damals noch Kronprinz Maximilian) die Ruine und ließ sie von dem Architektur- und Theatermaler Domenico Quaglio (1787-1837) im Stil der Neugotik umbauen (bis 1837). Bezeichnenderweise machte der König den Maler Quaglio zum Oberbauleiter und ordnete ihm den Architekten Georg Friedrich Ziebland nur bei. Der im praktischen Bauwesen unerfahrene Quaglio verausgabte sich derart, dass er kurz vor Vollendung des Baus starb. Fortgeführt wurden die Arbeiten durch den Münchner Architekten Joseph Daniel Ohlmüller. Die Ausmalung der Räume erfolgte nach Entwürfen von Moritz von Schwind. In diesem Zustand hat sich das Schloss bis heute erhalten.
Das Schloss diente der königlichen Familie als Sommerresidenz und war die Kinderstube Ludwigs II.

Das Schloss Neuschwanstein gehört zu den bedeutsamsten Touristenzielen Deutschlands und gilt weltweit als Sinnbild für die Zeit der Romantik. Es lockt pro Jahr um die 1,3 Millionen Gäste an, eine Aufnahme in die Liste des UNESCO-Weltkulturguts wird angestrebt. Es war Vorbild für die Dornröschenschlösser in den Disneyland-Themenparks und Drehort für diverse Märchenfilme.

Ursprünglich standen an der Stelle des heutigen Schlosses die Burgen Vorder- und Hinterhohenschwangau, die zu Lebzeiten König Ludwigs nur noch als Ruinen vorhanden waren. Diese Ruinen wurden vor der Grundsteinlegung zu Neuschwanstein komplett entfernt. An der Stelle des heutigen Schlosses Hohenschwangau stand eine Burg namens Schwanstein, die Namen wurden Anfang des 19. Jahrhunderts vertauscht. „Im echten Styl der deutschen Ritterburgen“ wollte König Ludwig II. (Bayern) die Burgruine Vorderhohenschwangau wieder aufgebaut haben, wie aus einem Brief an Richard Wagner vom 15. Mai 1868 hervorgeht. Angeregt zu diesem Burgbau wurde Ludwig II. durch frühe Pläne seines Vaters, ganz besonders aber wohl durch seine Reise 1867 nach Eisenach, wo er mit seinem Bruder Otto I., König von Bayern die Wartburg besuchte. Beim Ritterbad und dem Sängersaal dienten die Vorbilder auf der Wartburg als Entwurfsvorlagen. Ludwig II. ließ sich allerdings nicht nur vom deutschen Mittelalter, sondern auch von der maurischen Welt Spaniens sowie von der Sagenwelt Richard Wagners inspirieren, wofür ihm Eduard Riedel und Christian Jank die Entwürfe lieferten.

Ludwig hielt sich zur Zeit seiner Entmündigung am 9. Juni 1886 in Neuschwanstein auf, es war das letzte seiner selbst in Auftrag gegebenen Schlösser, das er bewohnte. Beim Tod Ludwigs in der Nähe von Schloss Berg am 13. Juni 1886 war Neuschwanstein noch nicht fertiggestellt. Ludwig wohnte nach bis dato 17-jähriger Bauzeit gerade einmal 172 Tage im Schloss. Lediglich ein Drittel der geplanten Räume war zu diesem Zeitpunkt vollendet. Ludwig II. wollte dieses Schloss niemals der Öffentlichkeit zugänglich machen, wollte es lieber zerstört wissen als vom gemeinen Volk entzaubert. Aber schon sechs Wochen nach seinem Tod wurde das Schloss für Besucher geöffnet, und heute zählt Neuschwanstein bis zu 10.000 Besucher am Tag in der Hochsaison (Juni bis August). Um einen reibungslosen Besichtigungsverlauf zu gewährleisten, wurden einige Räume noch fertiggestellt – so wurde der Mosaikfußboden im Thronsaal erst nach dem Tod des Königs vollendet.

Der Alpsee ist ein 1,9 km langer See mit einem Umfang von 4,70 km in Bayern. Er liegt im Landkreis Ostallgäu in Bayerisch Schwaben zwei Kilometer südöstlich von Füssen im Gemeindegebiet von Schwangau und 450 Meter von der österreichischen Grenze in unmittelbarer Nähe der Königsschlösser Hohenschwangau und Neuschwanstein direkt am Fuße des Berges Säuling. 400 Meter nördlich des Alpsees liegt der Schwansee.

Der Alpsee gilt als einer der saubersten Seen Deutschlands. Heute wird er im Sommer sowohl von Einheimischen als auch von Touristen als Badesee vor allem in einer eigens dazu geschaffenen Badeanstalt (Bad Sperbersau, am Südufer), im Winter vor allem zum Schlittschuhlaufen genutzt. Im Sommer ist auch ein Bootshaus geöffnet, an dem Boote zum Rudern auf dem See ausgeliehen werden können.

Die Zugspitze ist mit 2962 m über Normalhöhennull der höchste Berg Deutschlands und des Wettersteingebirges. Sie liegt südlich der Kreisstadt Garmisch-Partenkirchen und über ihren Gipfel verläuft die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Der Sockel des Berges besteht aus Muschelkalk, der obere Bereich aus Wettersteinkalk. Südlich des Berges schließt sich das Zugspitzplatt an, eine Karst-Hochfläche mit zahlreichen Höhlen. An den Flanken der Zugspitze befinden sich drei Gletscher, darunter die beiden größten Deutschlands: der Nördliche Schneeferner mit 30,7 Hektar und der Höllentalferner mit 24,7 Hektar; außerdem der Südliche Schneeferner mit 8,4 Hektar.



Ein paar Preise (2009)

  Preise
Tegelberg - Sommerrodelbahn Einzelfahrt 2,60 EUR
Tegelbergbahn Berg- und Talfahrt Schwangau 15,00 EUR
Bayerische Zugspitzbahn (Rundreise Garmisch-Patenkirchen bis Zugspitze und zurück) 47,00 EUR
Bier, Radler 0,5l 2,50 EUR
Wurstsalat 5,00 EUR
kleines Radler 1,80 EUR
Wiener Schnitzel (Schwein) 10,90 EUR
Schweizer Wurstsalat 5,50 EUR
Forggensee - Schifffahrt Füssen (Rundfahrt) 10,00 EUR
Schloss Hohenschwangau und Schloss Neuschwanstein (Königsticket und Reservierungsgebühr) 20,60 EUR
Cola, Apfelschorle 0,3 (Burghotel auf dem Falkenstein) 2,80 EUR
Piifferlingssuppe (Burghotel auf dem Falkenstein) 7,00 EUR
Spaghetti (Gipfelrestaurant Österreich) 7,90 EUR
Allgäuer Zwiebelrostbraten (Kulturhaus Schwangau - bestes Essen im Urlaub!!!) 14,80 EUR
1/2 Hähnchen mit Semmel (Schlosshotel Hohenschwangau) 4,80 EUR