Bansin Dezember 2007

Auch im Dezember ist die Insel Usedom einen Urlaub wert.

Zur Insel:

* Fläche: 445 km² (Deutscher Anteil 373 km² – Polnischer Anteil 72 km²)
* Einwohnerzahl: 76.500 (Deutscher Anteil 31.500 – Polnischer Anteil 45.000)

Usedom wird im Westen vom Peenestrom, im Osten von der Swine und im Norden von der Ostsee (Pommersche Bucht) begrenzt. Nordwestlich von Usedom liegt Rügen, östlich Wollin. Vorgelagert sind die Inseln Ruden und Greifswalder Oie. Usedom ist eine von Hügeln, Wäldern und Binnenseen geprägte Insel, deren dem Festland zugewandte Seite durch das Achterwasser stark gegliedert wird. Mit (durchschnittlich) 1917 Sonnenstunden im Jahr ist Usedom die sonnenreichste Gegend Deutschlands.

Der deutsche Teil der Insel gehört zum Landkreis Ostvorpommern im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Der polnische Teil gehört zur Woiwodschaft Westpommern.

Mit den Ostseebädern Karlshagen, Trassenheide, Zinnowitz, Zempin, Koserow, Kölpinsee, Ückeritz und Heringsdorf (samt den Ortsteilen Bansin und Ahlbeck) auf deutscher Seite sowie Swinemünde (poln. Świnoujście) in Polen besitzt die Insel eine große Bedeutung für den Fremdenverkehr beider Länder. In allen genannten Orten befinden sich Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Campingplätze in großer Anzahl und in den unterschiedlichsten Preiskategorien. Hinzu kommen verschiedene Freizeiteinrichtungen wie Meerwasserbäder. Anziehungspunkte für den Fremdenverkehr sind neben den Bernsteinbädern, Kaiserbädern und den anderen Badeorten an der Ostsee die auf der Insel liegenden Binnenseen (Süßwasserseen) wie Schmollensee, Gothensee oder Wolgastsee. Im Hinterland befinden sich die reizvolle Kleinstadt Usedom, verschiedene Dörfer mit Schlössern (Mellenthin, Schloss Stolpe), die alte Hubbrücke Karnin, die Halbinseln Lieper Winkel und Gnitz, die das Achterwasser einrahmen.



Blick aus dem Hotelzimmer auf die Seebrücke von Bansin. Im Gegensatz zu ihren Pendants in Ahlbeck und Heringsdorf ist die Seebrücke von Bansin nur ein schierer Steg ohne Land- und Brückengebäude. Die Seebrücke hat eine Länge von 285 m und geht ca. 50 m über den breiten Sandstrand hinweg ins Meer.
Blick vom Strand in Bansin in Richtung Heringsdorf.
Auch bei einer Temperatur von 2°C sind Hunderte von Touristen am Strand unterwegs.
Historisch-Technisches Informationszentrum Peenemünde
Nachbau einer V2-(A4) Rakete vor dem Museum in Peenemünde.
Freigelände Historisch-Technisches Informationszentrum Peenemünde
Freigelände Historisch-Technisches Informationszentrum Peenemünde
Das Kohlekraftwerk blieb bis 1990 in Betrieb. Darin ist jetzt das Historisch-Technische Informationszentrum untergebracht, welches an die Anfänge der modernen Raketentechnik erinnert und Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH) ist.
Schaltanlagen im ehem. Kraftwerk.
Das Unterseeboot U-461 gehört zur sowjetischen Juliett-Klasse (Projekts 651). Es ist 85,9 m lang und verdrängt getaucht 4.127 t. Heute ist es ein Museum in der Museumslandschaft Peenemünde auf Usedom und kann zu unterschiedlichen Zeiten besichtigt werden.
# Baujahr: ca. 1961
# Außerdienststellung: 1991
# Gewicht: 4.127 t
# Länge: 85,90 m
# Breite: 9,70 m
# maximale Tauchtiefe: 300 m
# Reichweite: max. 18.000 sm
# Überwassergeschwindigkeit: max. 15,9 kn
# Unterwassergeschwindigkeit: mit E-Motoren max. 18 kn
# Hauptmaschine: 2 Dieselmotore je 4000 PS = 8.000 PS # 2 Haupt-E-Maschinen je 6000 PS = 12.000 PS
# Autonomie: 90 Tage
# Tauchdauer: max. 33 Tage
# Bewaffnung:

* Bugtorpedorohre Kaliber 533 mm 6 Stk.
* Hecktorpedorohre Kaliber 400 mm 4 Stk.
* Reservetorpedos Kaliber 400 mm 8 Stk.

# Treibstoffvorrat: max. 670 t
# Frischwasser: 44 t
# Hochdruck-Pressluft mit 200 kg/cm² 37,8 m³
# Proviant: 17,4 t
# Besatzung: 78-82 Mann
# Toiletten: 3 Stück
# Dusche: 1